UNGLAUBLICH, ABER … Spielzeit 2024/25

UNGLAUBLICH, ABER …

Gemäß dem Spielzeitmotto „Unglaublich, aber …“ ist der Spielplan für das kommende Theaterjahr 2024/25 voll mit dem, was Theater (aus-)macht und uns (auch) in der neuen Saison beschäftigen wird: Möglichkeiten und Unmöglichkeiten, Faktisches und Fantastisches, die Freude an und das Potenzial von Übertriebenem, Unwahrscheinlichem, Ungewöhnlichem, ja, Unglaublichem.

„Das ist ja unglaublich!“ Wenn das jemand sagt, will man gleich wissen, worum es geht. Denn es kann einerseits bedeuten: „Das ist doch nicht wahr! Das gibt’s doch nicht?!“. Oder auch: „Das ist fantastisch! Das ist (fast) zu gut, um wahr zu sein?!“

So kann man sich in der kommenden Saison – im großen Jubiläumsjahr der Bühnen Graz (529 Jahre!) – auf zahlreiche unglaubliche Held:innen, (fast zu gute) fantastische Abenteuer und Bühnenmomente im Next Liberty freuen: Zum Beispiel auf den Ritter, der immer Nein sagt, wenn er Ja meint (und umgekehrt) und sein Zebra ohne Streifen („Frida und der Neinja-Ritter“) oder den neuesten Streich des Mariagrüner Kindertheaters, das im gewitzten Märchen-Mashup-Musical „Es war einmal …“ nicht nur ein neues Märchen auf die Bühne bringt, sondern gleich ALLE. Ebenso Überraschendes wie Unterhaltsames verspricht die poppige Neubearbeitung eines Jane Austen-Meisterwerks „Stolz und Vorurteil* (*oder so)“, die (quasi) das Beste aus „Bridgerton“, „Gossip Girl“, „Downton Abbey“ und „Sex Education“ mit Karaoke-Hits vereint. Eine „österreichische Astrid Lindgren“?! Ja: Mit „Vevi. Viele Grüße von deinem Ebenbild“ bringen wir ein fantastisches Werk der Grazer Schriftstellerin Erica Lillegg auf die Bühne, die heute fast in Vergessenheit geraten ist, obwohl sie zu den wichtigsten österreichischen Kinderbuchautorinnen der Nachkriegszeit zählt. Ihren ganz persönlichen Soundtrack liefern uns dann die zwölf jungen musikalischen Ausnahmetalente aus den Hochbegabten- und Vorbereitungslehrgängen der Kunstuniversität Graz, wenn sie im groß angelegten Kooperationsprojekt „Undine Undone“ mit Regisseur Georg Schütky den sagenumwobenen „Undine“-Stoff auf seine Aktualität überprüfen und mit eigenen Geschichten, Wünschen und Fragen bereichern.

Die neue Saison beenden wir gespickt mit guter Laune und viel Musik: Das Familienmusical „Schwein gehabt!“ von Martin Brachvogel und Werner Holzwarth (Autor des beliebten Kinderbuchs „Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat”) macht glücklich, wenn es vorzeigt, wie man leichthufig jede Pechsträhne hinter sich lässt.

Ein Wiedersehen gibt es auch mit dem Klassiker „Faust. Der Tragödie erster Teil“ von Nikolaus Habjan, der bereits 25.000 Zuschauer:innen in der Steiermark, in Deutschland und der Schweiz begeisterte und am 27.11.2024 seine 100. Vorstellung feiert, dem musikalischen Road-Ritt
„Das NEINhorn“ und mit dem Jugendstück „Der Koffer der Adele Kurzweil“, einem aktuellen und intensiven Beitrag zur Grazer (Stadt-)Geschichte und Erinnerungskultur, der bereits bei seiner Uraufführung 2020 für große Aufmerksamkeit und Resonanz gesorgt hat und aufgrund der großen Nachfrage auch in dieser Spielzeit wieder auf der Bühne sicht- und erlebbar gemacht wird.

Und weil alles, was nach „Unglaublich, aber …“ kommt, uns wahnsinnig neugierig macht, freuen wir uns jetzt schon sehr auf die neue Saison gemeinsam mit Ihnen und euch. Und Sie hoffentlich auch.