Seit 20 Jahren steht spleen*graz für internationales Theater für junges Publikum – für Neugier, Offenheit und die Lust, die Welt immer wieder neu zu befragen. Alle zwei Jahre verwandelt sich Graz in einen Festivalraum, in dem internationale und heimische Künstler_innen, einander begegnen, junge Menschen und Erwachsene gemeinsam schauen, zuhören und Zeit miteinander verbringen. Auch heuer wieder – von 16. bis 22. April – lädt spleen*graz ein, neues zu erleben und zu entdecken.
Die 17 Produktionen der 11. Festivalausgabe verhandeln auf sehr unterschiedliche Weise, was es heute heißt, auf dieser Welt zu sein – und Verantwortung für sie zu übernehmen. Die Themen sind so unterschiedlich wie die künstlerischen Handschriften der eingeladenen Produktionen. Gemeinsam ist ihnen der ernsthafte Blick auf junges Publikum und der Wunsch, Theater als Erfahrungsraum zu begreifen.
»Ein Herz schlägt zwischen Mensch und Code.«
Stell dir vor, du lebst im Jahr 2225. Die Welt wird von Menschen und Humanoiden bevölkert. Stell dir vor, deine Mutter verschwindet auf einmal und du bist auf dich allein gestellt. Dann verliebst du dich plötzlich. Ein Gefühl, das viel zu groß ist und nicht in deinen jungen Körper passt. Doch wie menschlich ist das Objekt deiner Liebe? Überhaupt erweist sich das Leben bald als zu voll von Menschen, die verschwinden, und anderen, die plötzlich auftauchen. Gibt es einen Ausweg?
Der Science-Fiction-Liebesthriller „Code “ versammelt reale und virtuelle Schauspieler* innen auf der Bühne. Er zeigt uns mithilfe von künstlicher Intelligenz eine mögliche Variante der Zukunft.