„Vielleicht kann ich dir helfen? Wir Krähen sind geschickt! Wenn wir harte Brötchen finden, weichen wir sie in Pfützen ein.“ – „Zeig mir eine Pfütze, in der ich eine Mauer einweichen kann.“ – „Stinkstiefel!“

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7+ / 1.-7. Schulstufe

von Martin Baltscheit

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Glück muss das sein, was die anderen haben. „Freiheit ist Glück.“, davon ist der Bär überzeugt, der im Zoo zwar drei Mahlzeiten am Tag bekommt, einen Pool und Fans hat, aber von einem freien Leben, vom Meer oder von Florenz nur träumen kann. „Sicherheit ist Glück.“, denkt sich die Krähe, die zwar schon viel von der Welt gesehen hat, aber immer so hungrig ist, dass sie eines Tages bei dem Versuch, der grimmigen „Pelztasse“ einen Knochen zu stibitzen, fast ertrinkt. So weit, so unhöflich das erste Aufeinandertreffen unterschiedlicher Lebensweisen. Doch nach anfänglichen Schwierigkeiten nähern sich die beiden an, der Bär teilt sein Frühstück und seine Ansichten, die Krähe bringt Fremdwörter, etwas Farbe und den Frühling in den täglichen Käfigtrott. Aber was trotz neuer Freundschaft bleibt, ist die alte Unzufriedenheit, denn wo es einen Zaun gibt, ist auch immer jemand unfrei. Da die Krähe eine gute Freundin ist und glaubt, dass die Sonne für alle gleich scheinen sollte, findet sie eine Möglichkeit, mit dem Bären den Körper und die Perspektive zu wechseln. Damit scheinen sich ihre größten Träume zu erfüllen ... zumindest vorerst. Denn: Vielleicht ist Glück doch, sein Leben zu teilen, anstatt es zu tauschen?

Die ebenso kluge wie unterhaltsame Parabel, für die Martin Baltscheit 2016 mit dem Deutschen Kindertheaterpreis ausgezeichnet wurde, führt mit viel Fingerspitzengefühl, sprachlichem Witz und philosophischem Tiefgang in einem Gehege zwei unterschiedliche Weltanschauungen, viele große Fragen und einleuchtende Antworten zusammen, die ebenso (herz-)erwärmend und allgemeingültig sein sollten wie die Sonne.

Inszenierung: Helge Stradner Ausstattung: Denise Heschl Musikalische Begleitung: Maurizio Nobili Dramaturgie: Dagmar Stehring

Aufführungsrecht: Verlag für Kindertheater Weitendorf GmbH, Hamburg

 

WIR HABEN SIE VERMISST!


Kleiner Leitfaden zu Ihrem Theater-Besuch im Juni 2020:

  • Schön, dass Sie wieder bei uns sind!

  • Das Next Liberty öffnet eine Stunde vor Vorstellungsbeginn für Sie; ebenso die Vorstellungskasse im Foyer.

  • Wir bitten Sie, mindestens 15 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Next Liberty zu sein, um den reibungslosen Einlass zu gewährleisten.

  • Vom Betreten des Theaters an bis zur Einnahme Ihres Sitzplatzes, ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes verpflichtend; ebenso beim Verlassen des Zuschauerraums bzw. des Theaters

  • Die Vorstellungen werden ohne Pause gespielt, das Buffet im Foyer ist geschlossen.

  • Bitte halten Sie vor und nach der Vorstellung im Foyer Abstand zu anderen Besucher*innen.

  • Die Garderoben sind für Sie wie gehabt besetzt.

  • Die Sitzplätze werden unter Einhaltung der verordneten Abstandsregelung einzeln verkauft, bis zu VIER Besucher*innen desselben Haushaltes dürfen aber innerhalb der Reihe zusammenrücken und die Vorstellung unmittelbar nebeneinander sitzend genießen. Unser Publikumsdienst ist gerne bei der Platzierung vor Ort behilflich.

  • Unsere Toiletten sind unter Einhaltung der Abstandsregelungen benutzbar.

  • Desinfektionsspender finden Sie im Foyer.


Wir wünschen Ihnen einen schönen Vorstellungsbesuch und freuen uns, Sie wieder bei uns willkommen heißen zu können.

 

KRÄHE UND BÄR - Teaser (c) Reziprok



KRÄHE UND BÄR - Trailer (c) Reziprok



 

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Pressestimmen

„In herzigen, humorigen Szenen leuchtet ‚Krähe und Bär‘ die Freundschaft aus, die sich zwischen den beiden entwickelt. Unaufdringlich und mit einem gut austarierten Mix aus frechem Humor und leiser Emotionalität inszeniert Stradner den Stoff. Mit smarten Ideen unterstützt ihn Bühnenbildnerin Denise Heschl – Stehleitern dienen etwa als Zaun des Geheges, ermöglichen andererseits der Krähe aber auch den Aufstieg in die Lüfte.

Im Zentrum der Inszenierung steht die Spielfreude der drei Darsteller: Simone Leski ist ein herrlich flatterhafte Krähe, Helmut Pucher ein wunderbar tapsiger Bär und Martin Niederbrunner gibt einerseits einen gönnerhaften Erzähler und andererseits eine schrecklich perfide Ratte. Tierisch gut!“
(Kronen Zeitung)
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